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Herzlich Willkommen beim WiKu-Wissenschaftsverlag Dr. Stein. Möchten Sie auch Ihr Werk bei uns veröffentlichen? Dann kontaktieren Sie uns gerne für ein individuelles Angebot unter der E-Mail-Adresse lektorat@wiku-verlag.de. Über unser grundlegendes Angebot können Sie sich auch > HIER vorab informieren. Wir freuen uns auf Sie!___________________________________________________________________________________

Die Fachbuchreihe "Medizinhistorische Schriften" wird herausgegeben von Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Stolberg, Universität Würzburg. Weitere Informationen zu Herrn Prof. Stolberg finden Sie > hier.

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Band 5: Dr. Schilling, Katharina: Ach gib mir doch nur etwas Luft, Du hast der Luft so viel! Pallativmedizin im frühen 19. Jahrhundert, ISBN 978-3-86553-381-4, 151 Seiten, Preis: 32,35 Euro. Ich muß freilich [...] auf die engen Gränzen hinweisen, welche unserer Kunst in vielen Fällen gezogen sind, und kann dann durch Wort und Beispiel nur lehren, wie zu lindern, zu trösten, zu fristen sei schreibt Conrad Heinrich Fuchs 1855. Im 19. Jahrhundert war die Frage nach dem Umgang mit Sterbenden nicht weniger aktuell als heute und zahlreiche zeitgenössische Ärzte veröffentlichten Empfehlungen für die Betreuung schwerkranker Menschen. Doch wie sah die palliative Therapie am Sterbebett eines chronisch kranken Patienten konkret aus? Welche Palliativ­therapeutika standen zur Verfügung?  Wurden die Empfehlungen in der alltäglichen Praxis berücksichtigt und nahmen auch die Patienten selbst Einfluss auf ärztliche Therapieentscheidungen? Die handschriftlichen Krankengeschichten des Conrad Heinrich Fuchs erlauben einen Einblick in den klinischen Alltag am Sterbebett schwind­süchtiger Patienten und in die Palliativtherapie einer der häufigsten chronischen Krankheiten ihrer Zeit.

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Band 4: Dr. Jacobi, Eva: Schlafkrankheit und Germanin: Deutsche tropenmedizinische Forschung in den afrikanischen Kolonien und ihre politische Instrumentalisierung im Kolonialrevisionismus, ISBN 978-3-86553-376-0, ca. 210 S., 36,35 Euro. Eva Jacobi wurde 1981 in Nürnberg geboren und besuchte dort bis zum Jahr 2000 das humanistische Melanchthon Gymnasium. 2001 immatrikulierte sie sich zum Studium der Humanmedizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Von 2007 bis 2009 promovierte Eva Jacobi am Institut für Geschichte der Medizin bei Michael Stolberg. Seit 2009 arbeitet sie als Assistenzärztin an einem Berliner Klinikum. Die systematische Bekämpfung der Schlafkrankheit beschäftigte die deutschen Tropenmediziner von Anfang bis Ende ihrer kolonialärztlichen Tätigkeit in Afrika. 1916 wurde in den Laboratorien der Farbenfabriken Friedrich Bayer ein Medikament namens Bayer 205 hergestellt, das als erstes Präparat ohne Arsenanteil einen wichtigen Fortschritt in der Therapie der Schlafkrankheit darstellte. Mit der nationalistisch motivierten Namensänderung in Germanin demaskierte sich der Versuch einer politischen Instrumentalisierung zur Wiederinbesitznahme des ehemaligen Kolonialbesitzes, der in der vom Kolonialrevisionismus geprägten Weimarer Republik viele Anhänger fand. Nach dem Scheitern der neokolonialen Träume wurde das Germanin in nationalsozialistischer Propaganda erneut für politische Zwecke instrumentalisiert.

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Band 3: Dr. Godt, Matthias: Der Wiesbadener Arzt und Entdecker des Drüsenfiebers Dr. Emil Pfeiffer (1846 - 1921). Leben und Werk. ISBN: 978-3-86553-366-1, ca. 170 S. - 32,35 Euro. Der Wiesbadener Arzt und Forscher Emil Pfeiffer (1846-1921) ist vor allem als Entdecker des nach ihm benannten Pfeifferschen Drüsenfiebers bekannt. Er hinterließ jedoch ein vielfältiges medizinisches und künstlerisches Werk und befasste sich unter anderem eingehend mit dem Kurwesen in seiner Heimatstadt Wiesbaden, mit sozialmedizinischen und kinderheilkundlichen Themen und mit der Gicht. Gegründet auf handschriftliche und gedruckte Quellen werden hier erstmals Leben und Werke Pfeiffers um­fassend dargestellt und in sein privates und wissen­schaftliches Umfeld eingebettet. 

Der Autor Matthias Godt wurde 1984 in Kiel geboren. Er studierte von 2003 bis 2008 Zahnmedizin in Würzburg an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität und ist heute als Zahnarzt in Flensburg tätig.


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Band 2: Dr. Zedlitz, Kathrin: Pica. Die Geschichte einer vergessenen Essstörung, 147 Seiten, Preis: 32,35 Euro, ISBN: 978-3-86553-363-0. Essstörungen wie Magersucht und Bulimie sind in unserer Gesellschaft seit Jahren ein Modethema. Die Pica hingegen, eine in der Frühen Neuzeit viel diskutierte Form krankhaften Essverhaltens, scheint völlig in Vergessenheit geraten zu sein. Der bewusste Verzehr von Materialien wie Erde, Kohle, Zement oder Papier ist heute nicht mehr in der Öffentlichkeit präsent und spielt auch in Medizin und Forschung keine bedeutende Rolle mehr. Kathrin Zedlitz rekonstruiert in diesem Buch das Bild einer Essstörung, die heute kaum noch wahrgenommen wird. Sie erläutert, welche Vorstellungen die Ärzte zwischen 1600 und 1800 mit diesem Leiden verbanden, wie sie es behandelten und welchen medizinischen und gesellschaftlichen Stellenwert sie ihm einräumten. Dabei werden Auffassungen über Essverhalten, Körper und Krankheit greifbar, die uns längst fremd geworden sind – beispielsweise die Vorstellung von im Körper befindlichen schlechten Dämpfen, verdorbenen Säften oder irritierten Seelengeistern, die Pica-kranke Menschen zum Verzehr ungewöhnlicher Gegenstände veranlassen.

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Band 1: Dr. Oxfort, Judith: Meine Nerven tanzen, Die Krankheiten der Madame de Graffigny (1695 - 1758) ISBN: 978-3-86553-361-6, 198 Seiten – 32,35 Euro. Die Schriftstellerin Françoise de Graffigny (1695-1758) unterhielt bis an ihr Lebensende eine rege Korrespondenz mit ihrem Brieffreund, dem Chirurgensohn François-Antoine Devaux. Krankheiten und Ärzte waren hier ein wichtiges Thema. Dieses Buch zeigt den großen Wert dieser Briefe als Quelle für eine Medizingeschichte aus der Laienperspektive. Was, so fragt die Verfasserin, war für Madame de Graffigny eine gesunde Lebensführung? Wie erlebte und deutete sie ihre eigenen Krankheiten und die ihrer Mitwelt. Wie ging sie mit Schwerkranken um? Welche Therapieformen hielt sie für nützlich? Wie war das Verhältnis zu ihren Ärzten? Anhand beispielhafter Krankheiten zeigt sie, wie eine gebildete Frau damals mit alten Vorstellungen wie der Angst vor gestörten Ausscheidungen umging und in welchem Maße sie sich neue Krankheitsauffassungen wie die Lehre von den „Vapeurs“ und den „Nervenleiden“ zu eigen machte, ja sie buchstäblich am eigenen Leib verkörperte.

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